Gratulationen – wie, wo, wann

23.11.2017 | Hochzeiten

Mutter und Tochter umarmen sich bei Hochzeit

Gelungene Gratulationen bei der Hochzeit…

Gratulationen. Aaaarrrgh. Kaum ein anderer Moment ist persönlicher. Sie könnten so schön sein. Glückwünsche, Umarmungen, Geschenke, Tränen, Lachen. Gratulationen gehen aber immer wieder. Voll. Daneben.

Das „Geheimnis“ hinter gelungenen Gratulationen: Macht euch Gedanken! Wo? Wann? Somit würdigt ihr die Freude und Nähe eurer Gäste. Lasst sie wissen was ihr vorhabt und alles ist gut.

Option 1: direkt nach der Trauung an der Kirche/dem Standesamt

Vorteile: alle Gäste sind anwesend, die Emotionen sind echt und überschwenglich. Frisch getraut möchte man jedem um den Hals fallen. Sofort.
Nachteile: das Wetter kann euch einen Strich durch die Rechnung machen (damit meine ich Regen UND stechende Sonne ohne Schatten), Pfarrheime/Standesamtvorplatz sind meist nicht hübsch und die gesamte Gastronomie muss organisiert und dekoriert werden – wobei hier manchmal etwas aus der Hüfte geschossen oder einfach gar nichts angeboten wird. Not so great! Geschenke werden nicht übergeben (nimmt man ja nicht mit in die Kirche und nach der Übergabe wohin damit?) und somit werden die Geschenke auch nicht gewürdigt. Sie landen später unbeachtet auf einem Geschenketisch. Die Gäste haben möglicherweise Hunger und Durst, Kinder müssen Pipi. Statt High Five kann das ein Reinfall werden.

Option 2: die Gratulationen finden an der Location statt

In Österreich ist das sogar ein fester Brauch und nennt sich „Weisen“. I love it! Jeder weiß wie es geht.
Vorteile: Eine Location, liebevoll ausgesucht und dekoriert, bietet immer mehrere Möglichkeiten für ein entspanntes Gratulieren vor schöner Kulisse. Die Gäste konnten sich bereits erfrischen und sortieren, die Gastronomie kümmert sich routiniert um den Blutzuckerspiegel der Gäste, Kinder waren Pipi. Der Geschenketisch steht neben dem Brautpaar, keine schenkende Geste bleibt unbeachtet. Ihr macht euren detailverliebten Hochzeitsfotografen glücklich.

Nachteile: keine. Allerdings gibt es eine kritische Zutat für’s Gelingen: das Brautpaar macht sich sofort nach der Trauung auf den Weg. Ohne zu zögern. Damit dies reibunglos gelingt, bittet der Pfarrer/Standesbeamte (Autoritätsperson), die Gäste sitzen zu bleiben, bis das Brautpaar ausgezogen ist. Das Beste daran: so kann der Hochzeitsfotograf die schönsten Bilder vom Auszug des Brautpaares festhalten, ohne dass knipsenden Karlas und hektische Herberts im Weg umgehen. Thank youuuu!

 

INSTALOVE
@petsyfink